Glossar


    In diesem Bereich stellen wir Ihnen ein umfangreiches Glossar zu Themen und Begriffen zur Verfügung.

    Absolute Return

    Anlagestrategie, die innerhalb einer bestimmten Zeitperiode und unabhängig vom Marktumfeld einen möglichst hohen, wiederkehrenden Ertrag erzielen möchte. Dabei kann es zu Wertschwankungen kommen.

    Aktie

    Wertpapier, das einen Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft (AG) und die damit verbundenen Rechte und Pflichten verbrieft. Der Inhaber einer Aktie – der Aktionär – ist Miteigentümer der Aktiengesellschaft. Er haftet in Höhe seines Kapitalanteils.

    Aktienexposure

    Anteil Aktien am Fondsvermögen.

    Anlageklasse

    Finanzprodukte mit ähnlichen Eigenschaften lassen sich in verschiedenen Gruppen zusammenfassen. Klassische Anlageklassen sind etwa Aktien, Anleihen oder Immobilien.

    Anleihe

    Wertpapier, mit dem der Herausgeber einen Kredit am Kapitalmarkt aufnehmen kann. Anleihen werden auch Bonds genannt, können in unterschiedlichen Währungen begeben werden und unterschiedliche Laufzeiten und Verzinsungen haben.

    Anteilklasse

    Das in einem Investmentfonds verwaltete Vermögen kann aus mehreren Anteilklassen bestehen. Das Investmentkonzept in diesen Fondstranchen ist in der Regel gleich. Unterschiede kann es unter anderem bei der Struktur der Gebühren, der Ausschüttung der Erträge, der Währung oder bei den Vorgaben einer Untergrenze bei der Anlagesumme geben.

    Asset Allokation

    Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen, Regionen und Währungen; durch eine aktive Asset-Allokation werden Rendite und Risiko eines Portfolios gesteuert.

    Ausfallrisiko

    Risiko, dass ein Kreditnehmer oder der Emittent eines Wertpapiers seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. In diesem Falle kann dem Gläubiger oder Anleger sogar ein Totalverlust drohen.

    BUXL Future

    Standardisiertes, börsengehandeltes Termingeschäft (Future) einer langfristigen Schuldverschreibung der Bundesrepublik Deutschland (Laufzeit: 24- bis 35 Jahre, Kupon: 6 Prozent).

    Baisse

    Auch Bärenmarkt genannt, bezeichnet eine längere Phase fallender Aktienkurse.

    Basispunktberechnung

    Ein Basispunkt bezeichnet ein Hundertstel eines Prozentpunktes. Hundert Basispunkte stehen also für einen Prozentpunkt. Die Einheit Basispunkte wird bei der Berechnung von Renditedifferenzen verwendet.

    Benchmark

    Vergleichs- beziehungsweise Referenzwert.

    Bond

    Wertpapier, mit dem der Herausgeber einen Kredit am Kapitalmarkt aufnehmen kann. Anleihen werden auch Bonds genannt, können in unterschiedlichen Währungen begeben werden und unterschiedliche Laufzeiten und Verzinsungen haben.

    Bondpicking

    Gezielte Auswahl von Anleihen verschiedener Emittenten.

    Bonität

    Kreditwürdigkeit bzw. Zahlungsfähigkeit einer Person, eines Staates oder Unternehmens. Je besser die Bonität, umso leichter fällt es, Kredite von Dritten zu erhalten.

    Bonitätsrisiko

    Risiko, dass sich die Kreditwürdigkeit eines Schuldners verschlechtert und zu einem Zahlungsausfall führt.

    Bottom Up

    „Von unten nach oben“. Analyseansatz, bei dem zuerst die Qualität eines einzelnen Unternehmens analysiert wird und erst im nächsten Schritt Branche und Gesamtmarkt (im Gegensatz dazu: „Top down“).

    Bruttoinlandsprodukt

    Ein Maß für das Wirtschaftswachstum, das BIP umfasst den Wert aller Güter und Dienstleistungen, die in einer Volkswirtschaft innerhalb dieses Zeitrahmens produziert werden.

    Bund-Future Optionen

    Kontrakte (Call oder Put-Optionen), die auf den eigentlichen Bund Future gehandelt werden.

    Bund-Future

    Standardisierter Terminkontrakt auf idealtypische deutsche Bundesanleihen.

    Bund-Swap-Spread

    Renditedifferenz zwischen einer Bundesanleihe und einem von zwei Parteien außerbörslich ausgehandelten Zinstauschvertrag (Swap).

    Bundesanleihen

    Die Anleihen der Bundesrepublik Deutschland

    Call-Option

    In einem Termingeschäft hat der Investor mit dieser Option die Möglichkeit, ein Wertpapier zu einem vorher festgelegten Wert zu erwerben.

    Carat-Modell

    Hauseigenes Analyseinstrument zur Aktienbewertung. Die Abkürzung CaRat steht für Cashflow Rating.

    Cashflow

    Überschuss der Einzahlungen gegenüber den Auszahlungen eines Unternehmens. Mithilfe des Cashflows lässt sich eine Aussage darüber treffen, ob ein Konzern (beziehungsweise ein Konzernbereich) in der Lage ist, aus eigener Kraft finanzielle Mittel zu erwirtschaften. Zentrale Größe in der Bilanzanalyse.

    Corporate Governance

    Eine werteorientierte Unternehmensführung, die sich unter anderem an Themen wie nachhaltigem Erfolg, Risikosteuerung, Transparenz, Wahrung der Interessen der Mitarbeiter und Eigentümer orientiert.

    Coupon (Kupon)

    Beschreibt die Nominalverzinsung einer Anleihe. Berechtigung für den Anleihebesitzer auf den Bezug eines Zinses.

    Covered Bond

    Gedeckte Schuldverschreibung für die primär der Emittent haftet. Bietet den Anlegern einen Ausfallschutz.

    Credit Spread

    Risikoprämie, die der Anleiheschuldner dem Anleihegläubiger im Vergleich zu einer risikoarmen Anleihe (etwa Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland) mit gleicher Laufzeit zahlen muss. Je höher der sogenannte Spread, umso wahrscheinlicher erscheint ein Zahlungsausfall des Schuldners – und umgekehrt.

    Delta

    Das Delta ist eine Sensitivitätskennzahl, die misst, wie stark sich der Preis einer Option ändert, wenn sich der Preis des der Option zu Grunde liegenden Basiswerts ändert.

    Derivat

    Finanzinstrument, dessen Preis von einem oder mehreren zugrundeliegenden Wertpapieren abhängig ist.

    Diversifikation

    Die Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen, Einzeltitel, Regionen, Branchen und Währungsräume - mit dem Zweck durch eine breite Streuung mögliche Einzelrisiken in der Geldanlage zu reduzieren.

    Dividende

    Ausgeschüttete Gewinne eines Unternehmens an seine Aktionäre.

    Dividendenrendite

    Verhältnis von Dividende zum Aktienkurs. Sie wird in Prozent ausgewiesen und gibt Auskunft darüber, wie eine Aktie „verzinst“ ist.

    Drawdown

    Maximaler Wertverlust, nach dem eine Anlage ihren Ursprungswert wieder erreicht. Kann für Anleger mit Blick auf Risiko und Gewinnpotenzial von Interesse sein.

    Duration

    Gibt an, wie lange Geld, das in ein festverzinsliches Wertpapier investiert wird, gebunden ist. Die Duration ist gewöhnlich kleiner als die Restlaufzeit der Anleihe, da durch zwischenzeitliche Zinszahlungen Kapital zurück an die Investoren fließt.

    Durationsrisiko

    Die durchschnittlichen Kapitalbindung (Duration) einer Anleihe kann wegen Zinsänderungen zu einem Risiko für Investoren werden.

    ESG

    Die Abkürzung für „environmental, social, governance“ soll für eine nachhaltige Geldanlage stehen, die sich nach ökologischen und sozialen Kriterien richtet und eine werteorientierte Unternehmensführung berücksichtigt.

    ETC

    Abkürzung für Exchange Traded Commodities (börsengehandelte Rohstoffe). ETCs erlauben eine Investition in die Anlageklasse Rohstoffe. ETCs sind Schuldverschreibungen, bei denen der Anleger ein Emittentenrisiko trägt. Das angelegte Kapital ist nicht als Sondervermögen vor der Insolvenz des Emittenten geschützt.

    ETF

    Abkürzung für Exchange Traded Fund (börsengehandelter Indexfonds), ein passiv verwalteter Investmentfonds, der Indizes abbildet und an der Börse handelbar ist.

    Emerging Markets

    Schwellenländer in Asien, Afrika und Lateinamerika

    Exogener Schock

    Wirtschaftseinbruch, dessen Ursachen, von außerhalb des Wirtschaftssystems stammen (etwa die Rezession im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus).

    Finanzielle Repression

    Systematische Beeinflussung des allgemeinen Zinsniveaus durch die Notenbanken zu Lasten der Sparer – und zu Gunsten des Staates. Negative Realzinsen führen zu einer schrittweisen Enteignung von privaten Sparvermögen – und erhöhen die Schuldentragfähigkeit der Staaten.

    Flash Crash

    Als Flash Crash werden an der Börse Kurseinbrüche bezeichnet, die sich binnen weniger Minuten vollziehen.

    Forward

    Kontrakt, der Käufer und Verkäufer verpflichtet, eine bestimmte Menge eines Gutes zu zuvor festgelegten individuellen Bedingungen zu handeln. Anders als „Futures“ werden Forward-Kontrakte nicht über die Börse, sondern direkt zwischen Käufer und Verkäufer abgewickelt.

    Free Cashflow

    Zufluss liquider Mittel, der zum Beispiel für Akquisitionen, Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe verwendet werden kann.

    Freefloat (Streubesitz)

    Anteile einer Aktiengesellschaft, die frei über die Börse handelbar sind.

    Fristentransformation

    Wesentliche Aufgabe von Banken – kurzfristige Geldanlagen zu langfristigen Krediten umzuwandeln.

    Future

    Standardisierter Terminkontrakt, der Käufer und Verkäufer verpflichtet, eine bestimmte Menge eines Gutes oder Wertpapiers zu einem zuvor festgelegten Zeitpunkt zu handeln.

    Handelsbilanz

    Teil der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung eines Landes, der sich auf den Außenhandel, also auf den grenzüberschreitenden Warenverkehr bezieht. Sie stellt aller Warenimporte (Einfuhren) den Warenexporten (Ausfuhren) einer Volkswirtschaft gegenüber.

    High Yield Bonds

    Festverzinsliche Wertpapiere von Emittenten schlechterer Bonität. Sie bieten höhere Renditen, sind allerdings auch mit höheren Risiken für Anleger verbunden.

    High-Water-Mark (HWM)

    Bezeichnet den Höchststand, den der Nettoinventarwert eines Fonds am Ende eines zwölfmonatigen Abrechnungszeitraums erreicht hat.

    Hochzinsanleihe

    Festverzinsliche Wertpapiere von Emittenten schlechterer Bonität. Sie bieten höhere Renditen, sind allerdings auch mit höheren Risiken für Anleger verbunden.

    Hybridanleihen

    Nachrangige Unternehmensanleihen. „Nachrang“ bedeutet, dass Gläubiger im Falle einer Insolvenz erst nach den Gläubigern „im ersten Rang“ ausgezahlt werden. Das kann ein höheres Risiko im Vergleich zu normalen Unternehmensanleihen bedeuten.

    Hybridanleihen

    Nachrangige Unternehmensanleihen. „Nachrang“ bedeutet, dass Gläubiger im Falle einer Insolvenz erst nach den Gläubigern „im ersten Rang“ ausgezahlt werden. Das kann ein höheres Risiko im Vergleich zu normalen Unternehmensanleihen bedeuten.

    Implizite Volatilität

    Spiegelt die erwarteten Kursausschläge des Basiswertes einer Option wider.

    Inflation

    Allgemeiner Anstieg der Güterpreise, gleichbedeutend mit einem Kaufkraftverlust des Geldes.

    Investment Grade

    Gütesiegel für festverzinsliche Wertpapiere, denen Ratingagenturen eine gute bis sehr gute Bonität bescheinigen (siehe auch „Non-Investment Grade“). Bei diesen Anleihen wird davon ausgegangen, dass das Risiko eines Zahlungsausfalls geringer ist als bei Anleihen mit schlechteren Bonitätsnoten.

    Konvexität

    Kennziffer für Wandelanleihen-Investoren. Wandelanleihen mit einem „konvexen Profil“ partizipieren stärker an einem Kursanstieg der zugrunde liegenden Aktie als an einem Rücksetzer.

    Kurs-Buchwert-Verhältnis

    Die Kennzahl dient der Beurteilung der Börsenbewertung einer Aktiengesellschaft. Bei der Ermittlung wird der Kurs einer einzelnen Aktie ins Verhältnis zu ihrem anteiligen Buchwert, also dem auf die einzelne Aktie entfallenden Eigenkapital gesetzt.

    Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

    Bewertungskennzahl, gibt das Verhältnis des Aktienkurses zum Gewinn pro Aktie an.

    Kursrisiko

    Wertpapiere, die an den Märkten gehandelt werden, schwanken je nach Angebot und Nachfrage im Wert.

    Leitzinsen

    Zinssätze, zu denen sich Banken Geld bei der Zentralbank leihen können. Die Notenbanken bestimmen die Höhe der Leitzinsen.

    Lockdown

    Oder Shutdown bezeichnet im angelsächsischem Raum eine Massenquarantäne, also eine temporäre staatlich-verordnete und durchgesetzte Einschränkung des öffentlichen Lebens, um eine Epidemie oder Pandemie einzudämmen.

    Long-Position

    Teil des Vermögens, mit dem ein Investor auf steigende Kurse setzt (im Gegensatz dazu: „Short-Position“).

    Länderrisiko

    In bestimmten Regionen gibt es politische, soziale oder wirtschaftliche Unsicherheiten, die den Wert von Investitionen gefährden können.

    MSCI Emerging Markets

    Aktienindex, der die Entwicklung an den Börsen der wichtigsten Schwellenländer abbildet. Basis sind rund 1150 Unternehmen aus 24 Ländern.

    MSCI Welt-Index

    Der Aktienindex MSCI World bildet die Entwicklung an den Börsen der Industrieländer ab. Basis sind mehr als 1600 Aktien aus 23 Ländern.

    Marktpreisrisiko

    Gefahr für Unternehmen oder Anleger bei Veränderung der Bewertung bestimmter Positionen an den Finanzmärkten, beispielsweise bei Aktien, Zinsen oder Währungen.

    Maximum Drawdown

    Maximaler Wertverlust, nach dem eine Anlage ihren Ursprungswert wieder erreicht. Kann für Anleger mit Blick auf Risiko und Gewinnpotenzial von Interesse sein.

    Moral Hazard ("Moralisches Risiko")

    Droht, wenn Individuen nicht für die potentiell kostspieligen Folgen ihres Handelns einstehen müssen, weil die Kosten von einer größeren Gruppe (den Steuerzahlern beispielsweise) getragen werden.

    Moratorium

    Eine Übereinkunft zwischen Gläubiger und Schuldner, den Schuldendienst vorläufig aufzuschieben.

    Nettoinventarwert

    Vermögenswert eines Fonds abzüglich seiner Verbindlichkeiten.

    Nominalrendite

    Wertentwicklung innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

    Non-Investment Grade

    Steht für das im Vergleich zum „Investment Grade“ schlechtere Bonitätsurteil eines Schuldners.

    Option

    Finanzkontrakt, der das Recht (nicht aber die Verpflichtung) verbrieft, einen Vermögenswert innerhalb einer bestimmten Zeitspanne zu vorher festgelegter Menge und Preis zu kaufen oder zu verkaufen.

    Optionsschein

    Verbrieft das Recht, nicht aber die Verpflichtung, das unterliegende Wertpapier (Underlying) zu einem vorab festgelegten Preis zu kaufen (Call) bzw. zu verkaufen (Put).

    Optionsschein

    Verbrieft das Recht, nicht aber die Verpflichtung, das unterliegende Wertpapier (Underlying) zu einem vorab festgelegten Preis zu kaufen (Call) bzw. zu verkaufen (Put).

    Performance

    Wertentwicklung einer Anlage in einem bestimmten Zeitraum.

    Pfandbrief

    Schuldverschreibung, die von Pfandbriefbanken begeben wird und besonders besichert ist.

    Point Of No Return

    Zeitpunkt innerhalb eines Vorgangs, ab dem eine Rückkehr zum Ausgangspunkt nicht mehr möglich ist.

    Qualitätsanleihe

    Anleihen von Emittenten, deren Rating eine geringe Ausfallwahrscheinlichkeit anzeigt.

    Quantitative Easing

    „Geldpolitische Lockerung“. Besonders expansive Form der Geldpolitik, bei der die Notenbanken Anleihen aufkaufen, um zusätzliche Finanzmittel bereitzustellen und das Zinsniveau zu drücken. Sie kommt zum Einsatz, wenn der Leitzins bereits sehr niedrig ist.

    REXP-Index (Deutscher Rentenindex)

    Der Deutsche Rentenindex ist ein Index, der die Wertentwicklung deutscher Staatsanleihen misst. Er wird von der Deutschen Börse als Kursindex (REX) und als Performanceindex (REXP) ermittelt.

    REXP

    Der „Deutsche-Renten-Performanceindex“ bildet die Wertentwicklung deutscher Staatsanleihen ab.

    Rating-Allokation

    Sagt aus, wie ein Anleiheportfolio aufgrund der Bonitätseinschätzung der Emittenten durch die Ratingagenturen strukturiert ist.

    Rating

    Bewertung der Bonität (Schuldentragfähigkeit) eines Anleiheemittenten.

    Ratings

    Agenturen bewerten die Kreditwürdigkeit von Unternehmen und Staaten. Die Urteile reichen etwa bei S&P und Fitch von AAA (Schuldner höchster Bonität) bis D (Zahlungsausfall). Grundsätzlich werden Anleihen gerne nach guten Schuldnern (S&P: AAA bis BBB-, Investment Grade) und spekulative Anlagen (BB+ bis CC, Non-Investment Grade) unterschieden.

    Realrendite

    Wertentwicklung unter Berücksichtigung der Inflationsrate (und gegebenenfalls auch von Steuerabzügen).

    Relative Value

    Attraktivität einer Anlage im Vergleich zu einer anderen.

    Rentenexposure

    Anteil festverzinslicher Wertpapiere am Fondsvermögen.

    Rezession

    Eine Phase rückläufigen Wachstums der Wirtschaft. Nach der gängigen Definition liegt eine Rezession dann vor, wenn die Wirtschaft in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen im Vergleich zu den jeweiligen Vorquartalen nicht gewachsen ist oder schrumpft.

    Risk Reward

    Chance-Risikoverhältnis einer Anlage.

    Risk to Bondfloor

    Der „Bondfloor“ stellt bei Wandelanlehen den reinen Anleihenwert ohne Aktienbezugsrecht dar. Das Risiko bis zum Bondfloor ist somit der Maximalverlust, der aus einem Aktienkursrückgang resultieren kann (ohne Betrachtung des Bonitätsrisikos).

    Rohstoffmarkt

    Rohstoffe werden nicht nur physisch verkauft. An einigen Börsen lassen sich zum Beispiel Geschäfte auf Termin tätigen, etwa mit „Futures“ (s.o.).

    Roll-Down-Effekt

    Bei einer normalen Zinsstrukturkurve sinkt bei Anleihen die Rendite, je näher der Rückzahlungszeitpunkt kommt. Im Gegenzug ergibt sich ein Kursgewinn für Investoren, die die Anleihe bereits länger halten. Dieser Kursgewinn ist umso höher, je größer der Zinsunterschied zwischen Anleihen mit längerer und kürzerer Laufzeit ist.

    S&P 500

    Aktienindex, der die Entwicklung am breiten Aktienmarkt der USA abbildet und die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen umfasst.

    SARS-Covid-2

    Ein Virus aus der Familie der Coronaviren, der Im Frühjahr 2020 eine globale Pandemie auslöste.

    STOXX Europe 50

    Aktienindex, der die Entwicklung am europäischen Aktienmarkt abbildet und 50 größten börsennotierten Unternehmen aus der Eurozone umfasst.

    Schutzwall

    Fähigkeit eines Unternehmens, das Geschäftsmodell und seine Produkte vor Konkurrenten zu schützen um sich so einen Wettbewerbsvorteil zu bewahren.

    Schwarzer Schwan

    Ein Ereignis, das völlig unerwartet eintritt und die Börsenkurse stark beeinflusst.

    Sentiment

    Auch Marktsentiment genannt. Spiegelt die Ansichten und Meinungen der Marktteilnehmer wider, und wird von einigen Instituten statistisch ausgewertet.

    Short BUXL Future

    Den Verkauf (short) einer langfristige Schuldverschreibung der Bundesrepublik Deutschland (Laufzeit: 24- bis 35 Jahre, Kupon: 6 Prozent) per standardisierten, börsengehandelten Termingeschäft (Future).

    Short-Position

    Teil des Vermögens, mit dem ein Investor auf fallende Kurse setzt (im Gegensatz dazu: „Long-Position“).

    Spread

    Unterschied zwischen Geld- und Briefkurs. Am Rentenmarkt ist die Renditedifferenz zwischen verschiedenen Anleihen gemeint.

    Stockpicking

    Gezielte Auswahl von Aktien einzelner Unternehmen.

    Sub Investment Grade

    Sammelbegriff für Anleihe-Ratings von Emittenten mit schwächerer Kreditwürdigkeit (Bonität); im Gegensatz dazu: „Investment Grade“.

    Sub Investment Grade

    Gütesiegel für festverzinsliche Wertpapiere. Mit dem Urteil „Investment-Grade“ bescheinigen Ratingagenturen den Emittenten von Papieren eine gute bis sehr gute Bonität. Bei Anleihen mit dem Urteil „Non Investment Grade“ wird hingegen davon ausgegangen, dass das Risiko eines Zahlungsausfalls höher ist als bei Anleihen mit guten Bonitätsnoten.

    TOPIX

    Der Aktienindex „Tokyo Stock Price Index“ bildet den breiten japanischen Aktienmarkt ab.

    Taper Tantrum

    Bezeichnet die heftige Börsenreaktion nach der Ankündigung der US-Notenbank Federal Reserve im Mai 2013, ihre Anleihekäufe zu reduzieren. In der Folge verloren Anleihe- und Aktienkurse sowie der Goldpreis deutlich.

    The New Fragile

    „Die neue Fragilität“. Beschreibt die Zerbrechlichkeit des Finanzsystems, die aus seiner zentralisierten Vernetzung resultiert und durch die expansive Geldpolitik der Notenbanken verstärkt wird.

    Top Down

    „Von oben nach unten“. Analyseansatz, bei dem zuerst das allgemeine Marktumfeld und erst im zweiten Schritt die Qualität des einzelnen Unternehmens analysiert wird (im Gegensatz dazu: „Bottom up“).

    Total Return

    Gesamtertrag einer Anlage. Bei Anleihen setzt dieser sich aus Zinserträgen und möglichen Kursgewinnen zusammen.

    Track-Record

    Der Track-Record bildet die historische Wertentwicklung eines Fonds ab. Er gilt als wichtiges Qualitätsmerkmal eines Fonds oder Portfoliomanagers.

    Tranche

    Anteil an öffentlichen oder privaten Wertpapieren, die in mehreren Schritten ausgegeben wurden oder noch auszugegeben sind.

    Treasurer

    Berufsbezeichnung für jemanden, der sich um die Kapitalbeschaffung und -disposition eines Unternehmens kümmert.

    Two-tier system

    Die EZB führte ein zweistufiges System ein, das einen Teil der überschüssigen Liquiditätsbestände der Banken von negativen Zinsen befreit.

    Unternehmensanleihe

    Wertpapier, mit dem der Herausgeber (hier ein Unternehmen) einen Kredit am Kapitalmarkt aufnehmen kann. Anleihen werden auch Bonds genannt, können in unterschiedlichen Währungen begeben werden und unterschiedliche Laufzeiten und Verzinsungen haben.

    Volatilität

    Mathematische Größe, die die Schwankungsbreite von Wertpapierkursen, Rohstoffpreisen, Zinssätzen oder Investmentfonds-Anteilen angibt. Je höher die Volatilität, umso riskanter gilt das jeweilige Anlageinstrument.

    Wandelanleihe

    Festverzinsliches Wertpapier. Neben einem festen Zins und dem Anspruch auf Rückzahlung des Nennwertes bei Fälligkeit verbriefen Wandelanleihen zusätzlich das Recht, das eingesetzte Kapital in Aktien des emittierenden Unternehmens zu wandeln.

    Warrant

    Englischer Begriff für Optionsschein. Verbrieft das Recht, nicht aber die Verpflichtung, das unterliegende Wertpapier (Underlying) zu einem vorab festgelegten Preis zu kaufen (Call) bzw. zu verkaufen (Put).

    Währungs-Exposure (Währungsrisiko)

    Bezeichnet Risiken, die aus zukünftigen Wechselkursentwicklungen entstehenden können.

    Währungsrisiko (Fremdwährungsrisiko)

    Die Wechselkurse von Devisen können stark schwanken und zu Verlusten bei Anlegern und Unternehmen führen.

    Zins-Future

    Eine übertragbare Verpflichtung, zu einem bestimmten Zeitpunkt ein entsprechendes Zinsinstrument zu kaufen oder zu verkaufen. Zinsterminkontrakte werden zur Steuerung des Zinsrisikos eingesetzt: Der Käufer sichert sich gegen steigende Zinsen ab, der Verkäufer gegen fallende Zinsen.

    Zinsrally

    Phase, in der sich die Zinsen stark verändern.

    Zinsstrukturkurve

    Eine Zinsstrukturkurve bildet Renditen von Anleihen mit verschiedenen Restlaufzeiten ab.